lange Schamlippen

So wie es große oder kleine Brüste gibt, sind lange Schamlippen ein Ergebnis der genetischen Ausstattung, die Sie von Ihren Eltern mit bekommen haben. Oft sind die beiden langen Schamlippen nicht symmetrisch ausgeprägt, sondern die Spielarten der Natur produzieren z. B. eine große und eine kleine Schamlippe. Heutzutage wird eine solche Asymmetrie von einigen Menschen als unschön angesehen und kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Sportarten wie Joggen, Reiten und Fahrradfahren lassen sich auch dann schlecht ausüben, wenn nur eine der beiden Labien von der Vergrößerung betroffen ist. Es kann zu einem Vermeidungsverhalten kommen, wobei die betroffenen Frauen z. B. nur die eine Seite des Gesäßes belasten. Langfristig kann sich diese Fehlhaltung sogar auf die Belastung der Wirbelsäule negativ auswirken.

Nach Schwangerschaften oder im Alter kann die Elastizität des Bindegewebes und der Haut im Intimbereich nachlassen. Auch daduch kann sich eine Verlängerung der inneren und äußeren Schamlippen entwickeln. Durch die extreme Dehnung, die im Vaginalbereich bei einer Geburt auftritt, werden die inneren und äußeren Labien in Mitleidenschaft gezogen. Auch sie werden stark gedehnt und können sich nach der Regenerationsphase nur noch bedingt wieder rückbilden. Das Gewebe erschlafft vor allem nach mehreren Geburten. Das ist ein natürlicher Vorgang, der leicht durch einen kleinen Eingriff zu beheben ist.